i\'m just killing lately

 

Wir leben zwei Leben. Das eine, das wir gern leben möchten und das zweite, das wir tatsächlich leben. Das ist, als hätte man eine Affäre mit sich selbst. Und wir können uns nicht immer selbst täuschen. Wir leben in beschissenen Zeiten, mein Freund. Und man müsste doch was tun. Oh, dieser Satz. Gesprochen von vielen und verklungen zwischen Kaffee und Zigaretten. Wir hängen an unserem Alltag fest. Der süße Honig, den sie uns geben, verklebt uns den Mund. Bis wir glauben, was wir sagen. Und das Salz in unseren Augen brennt so sehr, wenn wir Tränen hätten, würden wir sie vielleicht auch vergießen. Für unsere verlorene Jugend und für eine Zukunft, die keine ist. Die, die uns bekämpfen sind unsichtbar. Und doch vor uns und hinter uns. Sie ziehen uns das Geld von unseren Konten. Sie bewachen uns auf Schritt und Tritt. Niemand kann sich davonschleichen. Denn wir haben eine Verantwortung. Und was für eine das ist. Eine, die uns selbst nicht gleichgültiger sein könnte.

Nur in unseren Träumen finden wir uns wieder. Hier sind wir sicher vor uns. Hier brechen wir aus. Hier ist noch alles möglich. Kurz leuchten unsere Augen, weil sie eine Hoffnung erblickten, die noch immer verschleiert vor uns liegt. 

4.2.11 19:17
 


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